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Russische Prńsidentschaftswahlen 2012 Print E-mail

putin_2012.jpgWladimir Putin

Auf dem Parteitag der Regierungspartei Einiges Russland gab der amtierende Ministerpräsident und russische Präsident in den Jahren 2000 bis 2008 Wladimir Putin am 24. September 2011 bekannt, bei den Präsidentenwahlen als Kandidat antreten zu wollen. Dies war zuvor vom amtierenden Präsidenten Dmitri Medwedew vorgeschlagen worden. Dieser soll in der Folge das Amt des Ministerpräsidenten übernehmen.

Für eine Kontroverse sorgte die Unterstützung Putins durch den Moskauer Patriarchen Kyrill I.

Seinen Wahlkampf führte Putin unter anderem mit einer Serie programmatischer Zeitungsartikel, in denen er seine Positionen zu verschiedenen Themen ausführte. So ging er in seinem sechsten am 20. Februar erschienen Artikel auf eine ganze Reihe von Fragen im Zusammenhang mit der von ihm befürworteten Modernisierung der Rüstungsindustrie Russlands ein. Die von ihm in Aussicht gestellte Aufrüstung sei unter anderem wegen des von USA und NATO geplanten Raketenabwehrsystems notwendig. Es gelte, eine „Wiederholung der Tragödie von 1941“ zu verhindern, als das Land „mangelnde Bereitschaft mit riesigen menschlichen Verlusten“ habe bezahlen müssen. Der Anteil der sich an militärischen Themen ausrichtenden Wähler wurde auf zehn Prozent geschätzt. Am 27. Februar erschien in der Moskowskije Nowosti sein Artikel „Russland und die sich wandelnde Welt“, in dem Putin seine außenpolitischen Positionen darlegte.

Sergei Mironow

Der frühere Vorsitzende der Russischen Föderationsrates Sergei Mironow wird als möglicher Kandidat gehandelt. Einige Experten schätzen seine Chancen als „nicht schlecht“ ein. Bereits im Dezember 2010 hatte Mironow in einem Interview gesagt, dass seine Partei (Gerechtes Russland) keinen Kandidaten unterstützen werde, der von „Einiges Russland“ vorgeschlagen wird. Mironow werden keine Chancen eingeräumt gegen Wladimir Putin; dazu kommt, dass Mironow im Jahr 2004 bereits an den Präsidentschaftswahlen teilgenommen hatte, jedoch damals nicht seine eigene, sondern die Kandidatur von Wladimir Putin unterstützt hatte – Mironow gilt als enger Freund von Putin.

Wladimir Schirinowski

Wladimir Schirinowski, Parteichef der LDPR, kündigte seine Präsidentschaftskandidatur am 12. September 2010 in einem Fernsehinterview an. Dabei bezeichnete sich Schirinowski als „dritte Alternative zu den Kreml-Kandidaten“ (damit waren Putin und Medwedew gemeint) und malte sich realistische Chancen auf einen Wahlsieg aus.
Gennadi Sjuganow

Gennadi Sjuganow ist Vorsitzender der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation. Am 17. April 2011 sagte Sjuganow, dass er als Kandidat bei den Präsidentschaftswahlen antreten werde und dass ihn dabei „eine ganze Reihe verschiedener Organisationen“ unterstützen würden. Sjuganow ist bereits drei Mal bei den russischen Präsidentschaftswahlen angetreten (1996, 2000 und 2008).

Michail Prochorow

Michail Prochorow hatte eine Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen in Aussicht gestellt, wenn seine Partei Rechte Sache zweitstärkste Kraft bei den Wahlen zur Duma werden sollte. Er trat allerdings am 15. September 2011 aus dieser Partei aus.

Am 12. Dezember 2011 kündigte Prochorow dennoch überraschend seine Kandidatur für die kommenden Präsidentschaftswahlen an.

Nachdem er die erforderlichen 2 Millionen gültigen Unterschriften von Bürgern der Russischen Föderation zu seiner Unterstützung gesammelt hatte, wurde Prochorow im Januar 2012 als einziger Kandidat, der nicht von einer Duma-Partei aufgestellt wurde, zur Wahl zugelassen, dies im Gegensatz zu Grigori Jawlinski, dessen Unterschriften für ungültig erklärt wurden.

 
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