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 Zu dieser Zeit herrschte im Gebiet der Landebahn bei Schiphol leichter Nebel und leichter Wind, also durchaus annehmbare Flugbedingungen für einen Landeanflug. Nach Angaben offizieller Seite wurden bei dem Unglück, von den 134 Fluginsassen der Boing 737-800 mit der Nummer TK 1951 50 Personen verletzt, davon 25 schwer und neun Fluginsassen starben.

Die niederländische Luftfahrtsicherung teilte mit, dass die Maschine um 8 Uhr in Istanbul startete und nach ca. zweieinhalbstündiger Flugzeit um 10.30 Uhr in Amsterdam landen sollte. Unmittelbar vor der Landung auf der Rollbahn scheint die Boeing 737-800 nicht genügend Leistung zu bringen, sackte plötzlich ab und stürzte einige Kilometer vor der Landebahn, 150 Meter neben einer Autobahn und 20 km südwestlich vom Amsterdamer Zentrum auf einen Acker nieder und zerbrach dort in drei Teile.

Das Heck des Türkische Airlines Jets wurde weggerissen und ein breiter Sprung entstand direkt hinter dem Cockpit. „Zum Glück für die Passagiere brach im Wrack des Verkehrsflugzeuges kein Feuer aus“ , kommentierte ein Feuerwehrmann der Flughafenfeuerwehr Schiphol das Unglück, „sonst gebe es weit mehr Tote“.

Das Türkische Fernsehen berichtete, dass einige Passagiere die Unglücksmaschine ohne Hilfe der Rettungsmannschaft verlassen konnten und geschockt am Unfallsort, mitten im Feld, umherirrten.

Die Überlebenden wurden in naheliegende Amsterdamer und Haarlemer Spitäler transportiert. Ebenso konnten Sie den Berichten entnehmen, dass der Pilot, ein ehemaliges, flugerfahrenes Mitglied der Türkischen Air Force und die zwei begleitenden Copiloten unter den Toten sind, so wie vier amerikanische Flugingenieure von Boeing, die an der Unglücksmaschine, in der Woche vor dem Unglück, Untersuchungen wegen technischer Probleme vornahmen. Angeblich gab es auffällige Schwierigkeiten mit der Antriebshilfe an der Flügel Hinterseite der Maschine.

Zu den Ergebnisse der Untersuchungen und Reparaturarbeiten in dieser Angelegenheiten liegen keine Mitteilungen bis jetzt vor. Ein Überlebender des Absturzes, Mustafa Bahcecioglu, berichtete gegenüber einem türkischen Reporter, dass er ein lautes, ungewöhnliches Krachen, kurz vor dem Absacken, hörte, dann war es ganz still, so als ob beide Triebwerke ausgefallen seien. Augenzeugen am Boden berichteten über Feuerzungen, die kurz aus einem Triebwerk loderten, aber gleich wieder erlöschten, ein Farmer, der sich zur Zeit des Absturzes am Feld befand, sagte, dass das Flugzeug beim Absturz einen Baum streifte.

Die berichterstattenden Reporter spekulierten, dass die Maschine zu wenig Treibstoff an Bord hatte, der Türkische Transport Minister sprach sich jedoch dagegen strikt aus. Peter van Vollenhoven, der Koordinator der Untersuchungsbehörde, meinte nach Besichtigung der Wrackteile und des Unfallortes, dass ein technisches Versagen des Antriebes, menschliches Fehlverhalten der Crew oder mechanischer Einschlag von außen, wie bei der Notwasserung eines Jets auf dem New Yorker Hudson River, der Grund für den Absturz sein könnte.

Der Mittwochnachmittag Flugabsturz war der 11. Unglücksfall in der Türkischen Flugfahrt in den vergangenen 30 Jahren. Insgesamt 608 Menschen verloren bei Flugzeugunglücken mit Türkischen Fluglinien seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts das Leben. Am Schiphol Flughafen war dieser Absturz seit dem El Al Vorfall 1992, bei dem 43 Menschen ihr Leben ließen, der schlimmste Crash.

 
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