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Flugzeugabsturz bei Jaroslawl Print E-mail

hc_loco_2011.jpgDas Unglück ereignete sich gegen 16:05 Uhr Ortszeit beim Start vom Flughafen Tunoschna in der Nähe von Jaroslawl.

Das Flugzeug rollte beim Start über das Ende der Startbahn hinaus und hob erst vom dahinterliegenden Kiesstreifen ab. Danach gewann das Flugzeug nach Augenzeugenberichten kaum an Höhe und kollidierte mit einer Antenne, worauf es zerbrach und in einen Seitenarm der Wolga stürzte. Die Unglücksursache ist derzeit noch unbekannt.

An Bord befanden sich 45 Menschen: 37 Mitglieder der Eishockeymannschaft Lokomotive Jaroslawl und 8 Besatzungsmitglieder. 43 Menschen wurden bei dem Unglück getötet, zwei Personen überlebten schwer verletzt: der Stürmer Alexander Galimow und ein Besatzungsmitglied.

Die Eishockeymannschaft war auf dem Weg in die weißrussische Hauptstadt Minsk, wo ihr erstes Meisterschaftsspiel der Saison 2011/12 gegen den HK Dinamo Minsk hätte stattfinden sollen.

Das Unglück ereignete sich am Tag des Auftakts der Saison 2011/12 der Kontinentalen Hockey-Liga.

Die traditionelle Auftaktpartie um den Kubok Otkrytija zwischen dem amtierenden Gagarin-Cup-Sieger Salawat Julajew Ufa und dem Vizemeister Atlant Mytischtschi wurde nach Bekanntwerden des Absturzes durch die Offiziellen nach 12:13 gespielten Minuten im ersten Drittel beim Stand von 1:0 für Ufa zunächst unter- und dann abgebrochen.

Die Ligaleitung der Kontinentalen Hockey-Liga (KHL) gab am Tag nach dem Unglück zunächst bekannt, dass der Spielbetrieb bis auf weiteres eingestellt werde. Der Saisonauftakt wurde somit auf unbestimmte Zeit verschoben. Wenig später wurde der Saisonbeginn auf den 12. September terminiert.

Obgleich der Verein Lokomotive Jaroslawl fast sein komplettes Team bei dem Absturz verlor, kündigte der KHL-Präsident Wjatscheslaw Fetissow am 8. September an, dass bereits am 11. September die Mitglieder des neuen Kaders vorgestellt würden. Damit sei auch die zugesagte Teilnahme an der am 12. September beginnenden KHL-Saison verbunden.

In Russland wurde der Flugbetrieb mit baugleichen Maschinen zum Zweck einer einmaligen Überprüfung bis auf weiteres eingestellt.

  

 
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