Men in Black 3

men-in-black-3.jpgWährend Amblin Entertainment die Produktionsfirma war, ist Columbia Pictures für die Vermarktung im US-amerikanischen Raum zuständig. Regie führte, wie in den Vorgängerfilmen, Barry Sonnenfeld. Zudem schlüpften Will Smith und Tommy Lee Jones zurück in ihre alten Rollen. Die Vorlage zum Drehbuch, das dieses Mal von Etan Cohen verfasst wurde, stammt von Lowell Cunningham. Während die Produzenten Walter F. Parkes und Laurie MacDonald waren, agierten G. Mac Brown und Steven Spielberg als ausführende Produzenten mit.

Men in Black 3 hatte ein Budget von 215 Millionen US-Dollar. Gedreht wurde vom 16. November 2010 bis einschließlich April 2011 ausschließlich im Produktionsland.

Boris die Bestie bricht aus einem Alien-Hochsicherheitsgefängnis auf dem Mond aus. Agent K hatte bei der Gefangennahme 1969 seinen Arm abgeschossen, daher schwört er Rache und flieht auf die Erde. Dort untersuchen K und sein Partner J die Landestelle. Kurz darauf werden beide zu einem chinesischen Restaurant gerufen, was sich als Hinterhalt von Boris herausstellt. Nach einem langen Kampf behauptet Boris, dass K bereits tot sei, es jedoch noch nicht wisse.

J möchte wissen, was damals zwischen Boris und K vorgefallen war. K jedoch schottet ab und suspendiert J. J forscht dennoch in den Akten nach Boris und bekommt einige Infos. Als er allerdings tiefer suchen will, erhält er keine Freigabe der Daten. Später am Abend ruft K an und will sich entschuldigen. Nach dem Telefonat verschwindet K und seine Wohnung ist plötzlich von einer Familie bewohnt. J ist sichtlich verwirrt. Im Hauptquartier erfährt er, dass Boris entkommen konnte und K vor 40 Jahren starb. Da sich J an seinen Partner erinnern kann und seine Chefin dies sonderbar findet, vermutet sie, dass an der Zeit manipuliert wurde. Sie schickt ihn in die Vergangenheit ins Jahr 1969, zu dem Zeitpunkt kurz vor Boris' Gefangennahme. Als J Boris bei seinem ersten Mord stellen will, erscheint der junge K. Dieser vernimmt J im Hauptquartier und will ihn dann neuralisieren lassen. Kurz vor Beginn der Prozedur schenkt er allerdings den ungewöhnlichen Aussagen Js Glauben und begleitet ihn.

J und K suchen Agent W, alias Andy Warhol, auf, wo sie auf den Archainer Griffin treffen, der in die Zukunft sehen kann. Sie können Boris' Angriff abwehren, verlieren aber Griffin aus den Augen. Sie finden ihn kurz darauf im Baseball-Stadion. Als Griffin von den beiden abgelenkt wird, kann er Boris' Angriff nicht voraussehen, der ihn entführt. Boris will das von Griffin an K übergebene Objekt stehlen, mit dessen Hilfe ein planetares Abwehrsystem Arcnet gegen Boris' Rasse installiert werden soll. K und J können Griffin befreien.

Die Gruppe beschließt, das Arcnet mit Hilfe der Apollo 11, der Rakete für die erste Mondlandung, ins Weltall zu bringen. Daher reist man nach Cape Canaveral. Dorthin sind auch der 1969er-Boris und der Boris aus der Gegenwart unterwegs. Mithilfe eines Colonels, der sich später als Js Vater herausstellt, schaffen es J und K wenige Minuten vor dem Start auf die Rampe. Im Endkampf besiegen die Agenten die beiden Borisse, doch wird Js Vater getötet. Während der Gegenwarts-Boris im Feuer der startenden Rakete verbrennt, tötet K den jungen Boris. Da er nicht mehr gefangengenommen wird, können sich der Ausbruch und die Zeitreise nicht mehr ereignen. Das Arcnet wird von Apollo 11 in den Orbit gebracht.

J gelangt wieder in die Gegenwart, und außer dass sich Boris nicht im Lunar-Gefängnis befindet, hat sich nichts geändert.