Call of Duty: Black Ops 2

cod_blackops2.jpgDie Handlung spielt im Jahre 2025 und ist damit komplett futuristisch aufgebaut. Zudem soll es dem Spieler unter anderem durch die neuen Strike-Force-Modi erlauben, die Handlung aufgrund eigener Entscheidungen zu beeinflussen. Das Setting soll sich in einzelnen Abschnitten an Echtzeit-Strategiespielen orientieren.

Die Welt hat sich rasant weiterentwickelt: Treyarch führt den Grundsatz des Mooreschen Gesetzes weiter, laut dem sich die Rechenleistung ungefähr alle zwei Jahre verdoppelt. Demnach werden im Jahre 2025 Supercomputer, die für heutige Zeiten undenkbar sind, auch im Kleinformat verfügbar sein. Dieser Wandel hat auch das Militär deutlich beeinflusst. Weltmächte wie USA und China haben ihre Armeen größtenteils durch unbemannte Roboter, Mechs und Drohnen ersetzt; bedeutend weniger menschliche Soldaten sind noch im Dienst.

Diese Entwicklung steht unter starker Kritik; es bestehe ein potienzielles Sicherheitsrisiko, dass jemand die Kontrolle über die unbemannten Maschinen übernimmt und gegen sich selbst richtet.

Die Welt befindet sich inmitten eines zweiten kalten Krieges zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten um die kostbaren Metalle der Seltenen Erden, jene 17 Elemente, die für die moderne Technologie unerlässlich sind. Nachdem in China große Mengen solcher Metalle entdeckt wurden, stammen mittlerweile 95 % des weltweiten Angebotes dieser Metalle aus China, was insbesondere die Vereinigten Staaten in Abhängigkeit zu China bringt. Als China jedoch den Export dieser Metalle verbietet, legt ein Cyberangriff die chinesischen Börsen lahm. Seitdem befinden sich die Länder in einem paramilitärischen Konflikt; die Spannungen nehmen jedoch zu und es besteht ähnlich wie zur Zeit des Kalten Krieges eine permanente Gefahr, dass es tatsächlich zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommt.

Inmitten dieser Spannungen greift der Extremist Raul Menendez in das Geschehen ein, übernimmt die Kontrolle über etliche unbemannte Militärgeräte und benutzt sie dazu, einen vierten Weltkrieg mit China anzufangen.

Rund ein Drittel der Missionen sollen als Rückblenden in den 1980ern spielen, z. B. während des Sowjetisch-afghanischen Krieges, und die Haupthandlung weiter vertiefen. In diesen Mission werden wieder Alex Mason sowie Frank Woods, zwei aus Black Ops bekannte Protagonisten, im Mittelpunkt stehen. In diesen Missionen soll vor allem die Vergangenheit von Raul Menedenz aufgeklärt werden. In der Zukunft soll laut einem Interview mit Mark Lamia, David "Dave" Mason, der Sohn von Alex Mason im Zentrum der Handlung stehen.

Entwickler Treyarch hat die neuen sogenannten Strike-Force-Missionen angekündigt. Diese Missionen sind in der Hauptkampagne eingebettet und Teil der Handlung: bei der Missionswahl kann der Spieler zwischen mehrere Missionen wählen, kann aber nur eine selbst übernehmen, die anderen erledigen Verbündete. Deren Ausgang wird erst später in der Handlung bekannt. Es ist irrelevant, ob eine Mission komplett absolviert wurde, die Handlung wird fortgesetzt. Somit wird ein anderen Verlauf der Handlung sowie ein anderes Ende des Spiels garantiert.

Dieses Spielprinzip soll für mehr Wiederspielwert sorgen, da die Handlung jedes mal anders ausgeht und der Spieler dadurch animiert werden soll, andere Möglichkeiten auszuprobieren.

Treyarch hat angekündigt, den altbekannten Zombie-Modus (Überlebenskampf) wieder in das Spiel einzubauen. Er wird außerdem bis zu 8 Spieler unterstützen und in den größten Zombiemaps spielen, die es je gab. Insgesamt stehen drei unterschiedliche Modi zur Verfügung.

Zur Veröffentlichung von Call of Duty: Modern Warfare 3 sagte Activision-Blizzard-CEO Robert Kotick aus, dass man bereits an einem neuen Ableger für die Call-of-Duty-Serie arbeite. Am 9. Februar 2012 wurde offiziell die Veröffentlichung eines neuen Titels bekanntgegeben, mit der Aussage, er werde „bedeutungsvolle Innovationen“ bieten.

In einem kurzen Dokumentations-Trailer, in dem ein ehemaliger Angehöriger des US-Militärs und ein Politikwissenschaftler auf die Neuerungen zukünftiger Kriegsführung eingehen, wurde auch das Thema Hacker angeschnitten. Für einen kurzen Moment war eine Guy-Fawkes-Maske eingeblendet, die unter anderem dem Hackerkollektiv Anonymous und dessen Sympathisanten als Erkennungszeichen dient. Anonymous fühlte sich von der indirekten Erwähnung im Trailer angegriffen und veröffentlichte als Reaktion ein Video, in dem private Informationen von Eric Hirshberg, dem CEO von Activision, publiziert wurden.